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Samstag, 8. Januar 2022

Tausende Impfpflicht-Gegner ziehen durch Düsseldorf


 

Mehrere tausend Menschen haben am Samstag in Düsseldorf gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie demonstriert. Die Teilnehmer fanden sich nach Angaben der Polizei am Nachmittag zu einer Kundgebung am Johannes-Rau-Platz in der Nähe des nordrhein-westfälischen Landestages zusammen. Danach setzte sich der Zug mit den Demonstranten über mehr als fünf Kilometer durch den erweiterten Innenstadtbereich Düsseldorfs in Bewegung.

Eine Polizeisprecherin sagte am Abend, die Teilnehmenden hätten sich «im Großen und Ganzen» an die Abstandsregeln und das Maske-Tragen gehalten. «Wenn wir gesehen haben, dass Personen die Maske abgesetzt haben, haben wir dies dem Veranstalter mitgeteilt. Dann wurden diese Personen darauf hingewiesen. Der Versammlungsleiter war sehr kooperativ.»

Der Zug der Demonstranten erreichte eine Länge von gut 1,5 Kilometern. Die Veranstalter sprachen von rund 4000 Teilnehmern, die Polizei ging von einer höheren Zahl aus. Auf Spruchbändern und Plakaten waren Botschaften wie «Stoppt die Corona-Diktatur», «Gegen Ausgrenzung» oder «!Vorsicht! Abo-Falle Impfung» zu lesen. Es kam laut Polizei während des Aufzugs zeitweise zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Um 18.25 Uhr wurde die Versammlung durch den Leiter für beendet erklärt.

Die Stadt hatte zunächst aus Gründen des Infektionsschutzes einen Demonstrationszug durch die Innenstadt verboten und die Kundgebung auf einen Ort beschränkt. Dieses Verbot hatte das Düsseldorfer Verwaltungsgericht am Freitagabend allerdings aufgehoben (Az.: 29 L 23/22). Die Stadt sei für ein solches Verbot nicht mehr zuständig, sondern die Polizei, befand das Gericht.

Auch in Aachen gingen nach Angaben der Polizei rund 1600 Menschen aus Protest gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße. Dort gab es bis zum frühen Abend ebenfalls keine besonderen Vorkommnisse.

In Minden (Ostwestfalen) zogen rund 2500 Menschen durch die Innenstadt und demonstrierten gegen die «Querdenker». «Es war alles friedlich. Etwa 2500 Personen haben teilgenommen», sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Die Menschen brachten ihren Unmut über Corona-Leugner, Impf-Skeptiker und Rechtsradikale zum Ausdruck. 

Quelle: dpa

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40.000 Menschen protestieren in Wien gegen Corona-Maßnahmen


In Wien sind am Samstag erneut zehntausende Menschen gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen. Sie protestierten im Zentrum der österreichischen Hauptstadt vor allem gegen die von der Regierung beschlossene Impfpflicht. Laut Polizei nahmen rund 40.000 Menschen an dem Demonstrationszug teil.

Die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen verliefen laut Polizei meist friedlich, es habe aber einige Festnahmen gegeben. Die Teilnehmer demonstrierten in Sprechchören und auf Plakaten vor allem gegen den Beschluss der österreichischen Regierung, zum 1. Februar eine Impfpflicht einzuführen.

Trotz der nicht abreißenden Proteste gegen diese Maßnahme erklärte Bundeskanzler Karl Nehammer, dass die Impfpflicht wie geplant umgesetzt werden solle. "Dass sie kommt, steht für mich außer Frage", sagte er am Samstag in einem Radiointerview. Die Impfpflicht sei notwendig, "um zu zeigen, dass das Impfen tatsächlich der Weg dafür ist, dass wir nicht ständig freiheitsbeschränkende Maßnahmen brauchen", fügte der Kanzler mit Blick auf die seit Beginn der Pandemie verhängten Lockdowns hinzu.

Österreich kämpft angeblich derzeit wie viele europäische Länder mit einer neuen Corona-Welle, die vor allem von der angeblich hochansteckenden Omikron-Variante getrieben wird. Die Sieben-Tage-Inzidenz sei am Samstag erneut gestiegen, sie liegt nun bei 525 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Zu den Infizierten gehört auch Nehammer, der Kanzler hat nach eigenen Angaben bisher "keine Symptome" entwickelt. "Durch das Impfen geht es mir sehr gut", sagte er in dem von Zuhause aus geführten Interview.

jes/gap

Quelle: AFP

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Mehrere Tausend Teilnehmer bei Demos gegen Corona-Politik

 


Mehrere Tausend Menschen haben am Samstag in Hessen gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. In Frankfurt gingen nach Angaben der Polizei bis zu 8000 Menschen bei einer angemeldeten Veranstaltung auf die Straße. Ein Sprecher sprach von einem friedlichen Verlauf der Demo. Nach Angaben der Stadt galten unter anderem Auflagen wie Maskenpflicht und Abstandsgebot. Diese seien größtenteils eingehalten worden, teilte die Polizei am Abend mit.

Knapp 2000 Menschen demonstrierten im mittelhessischen Wetzlar gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und gegen eine Impfpflicht. Gleichzeitig beteiligten sich etwa 500 Menschen an einer Gegendemonstration, wie es von der Polizei hieß. Einem Sprecher zufolge waren beide Veranstaltungen angemeldet. Es galten demnach Auflagen wie ein Mindestabstand zwischen den Teilnehmern und Maskenpflicht dort, wo dieser nicht eingehalten werden konnte.

Beide Veranstaltungen seien friedlich verlaufen. Bei der Demo gegen die Corona-Politik habe es einzelne Verstöße gegen das Abstandsgebot gegeben. Nach entsprechender Aufforderung sei dieses aber wieder eingehalten worden.
 
Quelle: dpa
 
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Freitag, 4. Juni 2021

Umfrage: Kalifornische Eltern sind nach der Pandemie sauer auf öffentliche Schulen

*Freie Übersetzung: https://t.me/QAnons_Channel_Germany


Mehr als ein Jahr lang hat der Fernunterricht einen schlechten Eindruck bei den kalifornischen Wählern hinterlassen, einschließlich vieler Eltern von Schülern öffentlicher Schulen.

Die Ergebnisse einer Umfrage, die am Mittwoch vom California Policy Center, einer Denkfabrik der freien Marktwirtschaft, veröffentlicht wurde, zeigen, dass die Meinung der Wähler über die öffentlichen Schulen, die geschlossen blieben, gesunken ist.

Die von Baselice & Associates vom 12. bis 17. Mai durchgeführte Umfrage umfasste die Ergebnisse von 800 kalifornischen Wählern, von denen sich 50% als Demokraten, 26% als Republikaner und 24% als unabhängig identifizierten.

Fast ein Drittel der Befragten hatte ein Kind in einer der drei Schulformen. Nur 26% der Eltern gaben an, dass ihre Kinder ganztags in der Schule sind.

Bemerkenswert ist der Meinungswandel über die Arbeit der öffentlichen Schulen im Zuge der COVID-19-Pandemie. Die Wähler wurden nach ihrer Meinung über die öffentlichen Schulen vor der Pandemie gefragt. 42 Prozent der Befragten sagten, die öffentlichen Schulen leisteten ausgezeichnete oder gute Arbeit. Dann wurden sie zu denselben Schulen angesichts der Pandemie befragt. Der Anteil derer, die die gleichen Antworten gaben, sank auf 31%.

Jeder zehnte Befragte, der Kinder im Alter von der ersten bis zur zwölften Klasse hat, gab an, dass er sein Kind inmitten der Pandemie in eine andere Schule versetzt hat.

"Kalifornische Familien, die über die nötigen Mittel verfügen, haben bereits eine Schulwahl getroffen - sie haben ihre Kinder auf Privatschulen verlegt oder für Nachhilfelehrer bezahlt, um die Schließungen zu vermeiden", sagte CPC-Präsident Will Swaim.

Die Umfrage befasste sich auch mit Fragen der Schulwahl, nämlich mit Bildungssparkonten (ESAs), die den Eltern einen Teil ihrer Steuergelder zur Verfügung stellen würden, um sie für private Bildung, Nachhilfe oder andere Kosten auszugeben. Mehr als die Hälfte der Befragten gaben an, dass sie so etwas unterstützen würden, wobei 71% der schwarzen Befragten und 66% der lateinamerikanischen Befragten dafür waren.

Diese Haltung markiert einen signifikanten Schwenk gegenüber dem Jahr 2000, als die Initiative Proposition 38, die ein Schulgutscheinprogramm geschaffen hätte, mit 71:29 Stimmen scheiterte.

"Kalifornische Schüler in Privatschulen - sogar die eigenen Kinder von Gouverneur Gavin Newsom - sind im Herbst in die Schule zurückgekehrt", sagte Swaim. "Aber Millionen von kalifornischen Schülern gehen jetzt in die Sommerferien, ohne die Aussicht, dass sie im August wieder voll zur Schule gehen können."

Die Lehrergewerkschaften in Kalifornien waren die führende Stimme, die darauf drängte, dass die öffentlichen Schulbezirke Fernunterricht erteilen, und betonten, dass sie ihre Pädagogen inmitten einer Welle von Infektionen nicht in Gefahr bringen würden. Die Umfrage zeigte, dass die Wähler am häufigsten eine hohe Meinung von den Lehrergewerkschaften hatten, aber sie sagten häufiger als andere, dass sie zu viel Macht haben.

Die Umfrage ergab, dass 61% der kalifornischen Wähler der Meinung sind, dass die Schulen in der Woche bis zum 17. Mai wieder vollständig für den Unterricht geöffnet sein sollten.

Laut der Los Angeles Times muss die Lehrergewerkschaft United Teachers Los Angeles noch eine Vereinbarung mit dem größten Schulbezirk des Staates treffen, um im kommenden Herbstsemester vollständig Präsenzunterricht anzubieten. Ab Herbst wird der Staat die öffentlichen Schulen auf der Grundlage der Anzahl der Schüler, die in der Schule lernen, finanzieren.

Burbio, ein kommunaler Datenassistent, überwacht aktiv 1.200 Bezirke, einschließlich der 200 größten Schulbezirke in den USA. Er fand heraus, dass die kalifornischen Schulbezirke die niedrigste Punktzahl auf ihrem "Persönlicher Index für öffentliche Schulen" haben, mit Ausnahme von Hawaii.



Freie Übersetzung

Quelle: https://justthenews.com/nation/states/poll-california-parents-sour-public-schools-after-pandemic